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Entdecker Christoph Kolumbus Christoph Kolumbus war weder wohlhabend noch besaß er irgendwelche Rücklagen. Um dennoch sein Ziel in die Tat umzusetzen, bat er den portugiesischen König um Hilfe. Dieser lehnte jedoch ab und so versuchte es Kolumbus im Königshaus Spaniens. Dort wurde sein Plan von König Ferdinand von Aragonien und Königin Isabella von Kastilien angehört. Die Königin willigte ein und beschloss Kolumbus finanziell zu unterstützen. Die Zustimmung hatte jedoch mehrere Jahre gedauert und diente dem Zweck den Gewürzhandel mit Indien schneller über die Runden bringen zu können.

Nach seinem Erfolg bei der Königin und den nötigen Finanzen stach Kolumbus am 3. August 1492 mit drei kleineren Segelschiffen und 90 Besatzungsmitgliedern in See. Am 12. Oktober 1492 erreichte er mit seinen Schiffen die Insel Guanahani. Sie gehört heute zu den Bahamas. Als er weiter segelte erreichte er Kuba und Haiti. Hierbei dachte Kolumbus, er habe Asien und die Insel China entdeckt. Der Königin versprach er aus diesem Ort viel Geld und Sklaven mitzubringen. Er wurde also mit 17 Schiffen und ca. 1500 Leuten ausgestattet.

Sieben weitere Monate waren vergangen als Kolumbus schließlich den spanischen Hafen ansegelte. Hierbei dachte er, er habe den westlichen Seeweg nach Indien gefunden.

Während seiner zweiten Reise entdeckte Kolumbus die Niederländischen Antillen, Jamaika und Puerto Rico. Als er am 25. September zurück nach La Isabela kehrte, hatten sich die Siedler auseinander gelebt und verfeindet. Wegen den schlechten Zuständen, stellten sich die Indianer zudem gegen die Siedler, weshalb Kolumbus einen Feldzug gegen sie startete. Er hat 1600 Indianer versklavt, was gegen den Willen der Königin sprach. Sie befahl Kolumbus ihnen freundlich gegenüber aufzutreten. Gegen den Befehl der Königin brachte Kolumbus 550 Sklaven auf das Schiff, wovon nur die Hälfte überlebte. In Spanien ließ die Königin die Sklaven wieder frei und in ihre Heimat zurückbringen. Trotz Versprechen, Gold zu finden, blieben die Erfolge auf weiteren Reisen aus.

Bei seiner dritten Entdeckungsreise segelte er nach Trinidad und in die südamerikanische Orinocomündung. Am 31. August erreichte er die Südküste von Hispaniola. Dort lag die von seinem Bruder gegründete Stadt Santo Domingo. Die Bewohner der Stadt waren sehr unzufrieden und hatten eine Rebellion gegen Bartolomeo begonnen. Kolumbus war bemüht die Streitigkeiten zu schlichten. Gleichzeitig versuchte er erneut Gold zu finden. Kolumbus wurde unterstellt die Situation nicht im Griff zu haben, weshalb ihm seine Titel aberkannt wurden. Es wurde ein neuer Gouverneur ernannt, der Kolumbus in Ketten zurück nach Spanien bringen ließ. Noch in Ketten trat er vor die Königin, die ihn und seinen Bruder begnadigte. Trotz allem erhielt Kolumbus nicht seine Titel zurück, weshalb er seinen guten Ruf verlor.

Auf seiner letzten Reise entdeckte er die mittelamerikanische Küste. Wegen Kämpfen und die Erkrankung von Kolumbus konnte dieser erst ein Jahr später nach Spanien zurückkehren.

Während seinen Reisen wurde ihm von der Königin Isabella von Kastilien der Titel des Vizekönigs zugesprochen. Kolumbus glaubte bis zu seinem Tod daran, er habe den Seeweg nach Indien gefunden. Zudem hatte er nie erfahren, dass er einen neuen Kontinent entdeckt hatte und vor ihm schon die Wikinger Amerika entdeckt hatten.

Seine erste Reise fand zwischen dem 3. August 1492 und dem 15. März 1493 statt.
Die zweite Reise zwischen dem 25. September 1493 und dem 11. Juni 1496.
Die dritte Reise begann am 30. Mai 1498 und endete am 25. November 1500.
Die vierte und letzte Reise war zwischen dem 9. Mai 1502 und dem 7. November 1504.


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